Dem Aufruf vom Vorstand, sich zum einzigen vereinsinternen Wettbewerb des Jahres anzumelden, folgten leider nur fünf Teilnehmer. Am Samstag, dem 29.8.2026, fand dann um 13:30 Uhr das Briefing für die gestellten Aufgaben durch den 1.Vorsitzenden Dr. Heino Eikmeier statt. Zuvor hatte er und Martin Brunnengräber den Parcours, den es zu durchfliegen gab, aufgebaut.
In der Auslosung der Startreihenfolge zog Michael Braune die Startnummer Eins. Er hatte als einziger kein Modell mit Rädern zum Start gebracht und durfte daher bei der Aufgabe Touch and go landen und den Segler erneut wegwerfen. Erschwert wurden die Aufgaben deshalb, weil es einen extrem starken Querwind gab, der allen Piloten äußerste Konzentration abverlangte.
Die gestellten Aufgaben waren in dieser Reihenfolge zu bewerkstelligen: Looping, zwei Rollen, Touch and go, Ballonstechen, Limbofliegen durch ein Tor und Ziellandung. Wer statt dem Looping einen Außen-Looping flog, erhielt mehr Punkte. Wer bei den beiden Rollen eine rechts rum und eine links rum flog, erhielt ebenfalls mehr Punkte. Auch beim Ballonstechen und beim Limbofliegen gab es in Rückfluglage mehr Punkte. Für diese Aufgaben eigneten sich am besten Modelle vom Typ Acro-Master, der von drei Piloten eingesetzt wurde. Die Wertungsrichter Joachim Knebel und Michael Schmitt mussten besonders beim Limbofliegen genau hinschauen, ob das Modell knapp über oder unter dem Krepp-Papierstreifen durchflog. Beim Touch and go und bei der Landung gab es 5 Abschnitte. Wer die Landepiste traf, konnte sich 5 Punkte gutschreiben. Die beiden 10 Punkte Abschnitte waren nur ca. 5 m in der Länge und das mittlere Stück der Landebahn hatte gerade mal 3 m, dafür gab es dann aber 15 Wertungspunkte.
Trotz dem böigen Seitenwind schafften einige Piloten sogar, einen der Ballons zu treffen oder die Balsaleiste abzusäbeln, die den Ballon in etwa 90 cm Höhe trug.
Oft hörte man dann auch den etwas spöttisch gemeinten Ausspruch „Er kannnn fliegen !“.
Rene Zbranek erwischte beim 2. Durchgang den Aufbau des Limbogestells und verhakte sich darin, so dass für ihn ein 3. Durchgang nicht mehr möglich war.
Rechtzeitig zum anschließenden Grillabend konnte der Wettbewerb abgeschlossen werden und die Siegerehrung stattfinden. Der Dank des 1. Vorsitzenden galt besonders den beiden Wertungsrichtern und allen Helfern, bevor er die Urkunden und Pokale verteilte.
Den 5. Platz belegte Rene Zbranek mit nur 2 Durchgängen, Vierter wurde Michael Braune, der sich im 2. und 3. Durchgang enorm steigerte, Dritter wurde Dr. Heino Eikmeier, Zweiter mit nur 5 Punkten weniger als der Erstplatzierte wurde Jugendwart Martin Brunnengräber und den Siegerpokal konnte Helmut Wolf in Empfang nehmen.
Anschließend ging es nahtlos zum Grillabend über, zu dem Tische und Bänke auf dem gemähten Platz neben den Containern aufgebaut wurden. Die Getränke stellte der Verein ebenso wie die Grillkohle. Einige waren so hungrig, dass sie schon kurz nach 16 Uhr fragten, wann der Grill angeheizt werden würde.
Letztlich wurden alle der etwas über 30 Teilnehmer und Gäste satt, um sich während und nach dem Essen nicht nur über Modellflugthemen intensiv zu unterhalten.
Erstaunlicherweise waren dann aber viele schon gegen 20 Uhr auf dem Heimweg und konnten so die Dämmerungsflüge mit der Fun Cup von Nico Wolf nicht mitverfolgen.
Zu früheren Zeiten, erinnerten sich einige, ging es meist erst um Mitternacht nach Hause – ja, die Zeiten ändern sich, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.








